Referenzen

Soziale Projekte / Neubauten

PARTNER DER DIAKONIE

Die Diakonie ist soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Nah bei den Menschen zu sein, die Hilfe und Unterstützung benötigen, ist für die Diakonie ein zentrales Anliegen. Gemeinsam mit dem Diakonischen Werk Hilden e.V. haben wir eine Reihe sozialer Projekte realisiert, die Jung und Alt neue Möglichkeiten bieten.  

Haus im Süden

Zusammen mit der Diakonie haben wir ein neues barrierefreies Senioren- und Nachbarschaftszentrum im beliebten Hildener Süden direkt an der Erlöserkirche geschaffen. Mit diesem Zentrum konnten Angebote und Mitmachprojekte, die die Diakonie für ältere Menschen ab dem 50. Lebensjahr anbietet, räumlich zusammengefasst werden.

Jetzt können mehrere Gruppen und Veranstaltungen zeitgleich stattfinden. Vor allem Aktivitäten und Gruppen mit kleinerer Teilnehmerzahl in kleineren Räumen sind jetzt möglich und profitieren von zeitgemäßer und gemütlicher Einrichtung in einer einladenden Atmosphäre.  

Mit dem Haus im Süden wurde die alte, nicht behindertengerechte Altentagesstätte ersetzt, die letztlich nur aus einem großen Saal mit 150 m² einschließlich Küche und Büro bestand. Dieser Saal war schon seit Längerem für die intensivierte und vielfältige Arbeit mit kleineren und mittleren Gruppen mit höchst unterschiedlichen Aktivitäten und Bedürfnissen gänzlich ungeeignet geworden. Sie war nur noch für große Veranstaltungen und Feste mit einer Personenzahl von bis zu 100 Menschen nutzbar und genügte mit einer Ausstattung und Einrichtung aus den siebzieger Jahren in keiner Weise räumlich und atmosphärisch den Wünschen heutiger Senioren und der geplanten Seniorenarbeit.  

Für die Realisierung des Projektes wurde ein leerstehender zweigeschossiger Gebäudetrakt, der an das Ev. Gemeindezentrum mit seiner Erlöserkirche angebaut ist, genutzt. Er verfügt über eigene Eingänge und ist im Übrigen ein eigenständiger, vom Gemeindezentrum getrennter Baukörper.  

Dieses Gebäude wurde durch die Diakonie nach dem Erbbaurecht von der evangelischen Kirchengemeinde erworben und umfangreich umgeplant. Die Arbeiten sahen eine absolute Barrierefreiheit der Zugänge und innenliegenden Räume vor. Hierzu wurde u.a. ein Außenaufzug angebracht, so dass anders als in der alten Begegnungsstätte  auch behinderte ältere Menschen mit Rollatoren und Rollstühlen bequem und ohne Hilfe Dritter Zugang erlangen. Entsprechend behindertengerecht wurden Flure, Türen, Toiletten und die beiden Küchen ausgestattet und eingerichtet.  

Das Haus im Süden als Senioren- und Nachbarschaftszentrum für den Stadtteil Hilden-Süd beherbergt im Erdgeschoss mit einer Gesamtfläche von gut 120 m² die Altentagesstätte „Jungbrunnen“. Ein großer Raum, der durch Einteilung und Möblierung multifunktional gestaltet wurde, so dass für Feste und Veranstaltungen mit großer Besucherzahl Platz ist. Eine größere Küche ermöglicht der Senioren-, Koch- und Backgruppe gemeinsames Kochen und Backen und ist für die Versorgung der Besucher mit Kaffee, Tee, Kuchen und Herrichtung von Speisen geeignet.  

In das Obergeschoss führt sowohl ein kleines Treppenhaus als auch der bereits erwähnte, gläserne Aufzug. Über einen großzügigen Foyer- und Garderobenbereich erreichen die Senioren die behindertengerechten Toiletten, eine kleine Kochküche  und über rollstuhlgerechte Verbindungsflure die Beratungsstelle und das Büro der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen. Es folgen drei weitere Gruppenräume unterschiedlicher Größe für verschiedene Aktivitäten und Treffs wie z.B. Seminar- und Gruppenarbeit, Diskussionsrunden, Literaturkreis, Demenz-Café usw. Die Möblierung ist so vorgesehen, dass diese neben altengerechter Bequemlichkeit und Gemütlichkeit transparent wirkt und die Räumlichkeiten leicht durch die Gruppenleitungen für den jeweiligen Nutzungsbedarf stellbar sind.  

Eine etwa 500 m² große Grünfläche in Nachbarschaft zur Kindertagesstätte und dem Gemeindezentrum mit Pfarrhaus dient als Garten zum Mitgärtnern (Gartengruppe Demenz), Ruhen und Gruppenaktivitäten im Freien.  

Seniorenwohnen MCH  

Die ibs Immobilien und Bauträger Service GmbH hat das Diakonische Werk bei der Planung und Konzeptionierung der Arbeiten am Mathias-Claudius-Haus begleitet und das Objekt zu einer beliebten Adresse für ältere Menschen umgebaut. Gerade für diese Zielgruppe wird das bezahlbare Wohnungsangebot immer knapper.  

Ältere Menschen formulieren zunehmend den Wunsch nach Überschaubarkeit, der Möglichkeit zur Gestaltung der eigenen Häuslichkeit, der Eigenverantwortung und der Selbstbestimmung aber auch der Sicherheit. Untersuchungen haben gezeigt, die meisten älteren Menschen möchten so lange wie möglich selbstbestimmt wohnen.  

Selbstbestimmtes Wohnen setzt voraus, dass das Objekt den Anforderungen der älteren Zielgruppe genügt. Beim MCH wurden im Zuge der Bestandsaufnahme überdurchschnittlich hohe Heizkosten festgestellt, die noch verstärkt wurden, weil ältere Menschen einen höheren Wärmebedarf haben. Des Weiteren gab es Barrieren im Eingangsbereich und innerhalb der Wohnung, insbesondere im Duschbereich.   

Umso wichtiger war es, das Objekt, soweit es geht, barrierefrei umzubauen und energetisch zu sanieren, ohne die Kostenmiete stark zu erhöhen.  

Die Maßnahmen sollten diese beiden größten Schwachstellen beheben, gleichzeitig aber auch die wirtschaftliche Situation der auf sozialen Wohnungsbau angewiesenen Mieter berücksichtigen. Ziel des Sanierungskonzeptes war es also, die Nettomiete im gleichen Umfang anzuheben, wie die Heizkosten gesenkt werden konnten, damit keine Mehrbelastung durch eine höhere Bruttomiete entstand.  

Bestandteile der Maßnahmen:  

1. Energetische Perspektive:
Erstellung eines Gutachtens unter Berücksichtigung der Daten aus der Bestandaufnahme und Verknüpfung mit den Förderbedingungen der KfW. Im Einzelnen wurde der folgende Maßnahmenmix umgesetzt:  

  • Wärmedämmverbundsystem: Isolierung der Außenfassade durch Anbringung eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS) entsprechend den Vorgaben des Energieberaters
  • Dachdämmung: Verbesserung der Energieeffizienz durch Dachdämmung 
  • Fensterelemente: Austausch der Fensterelemente  mit deutlich höherem Schall- und Wärmeschutz  

2. Realisierung größtmöglicher Barrierefreiheit ebenfalls ausgerichtet an förderfähige KfW-Programme.  

  • Montage einer behindertengerechten Rampe zur Überbrückung der vorhandenen Stufen sowie einer automatisch öffnenden Türanlage insbesondere für Rollstuhlfahrer oder Senioren mit Rolllatoren, um einen barrierefreien Zugang zum Haus zu ermöglichen
  • Innerhalb der Wohnungen wurden die Badezimmer umgebaut. Hohen Stellenwert hatte die Reduzierung der Barrieren durch Umbau der Wannenanlagen zu flachen Duschbereichen, Einbau von unterfahrbaren Waschtischanlagen und Veränderung in der Anordnung von Objekten.  

Mit der Entscheidung für das o.g. Sanierungskonzept wurde die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit des Objektes gesichert, weil sichergestellt wurde, dass die Immobilie den aktuellen und zukünftigen Anforderungen der gewünschten Zielgruppe entsprach. Heute ist das MCH eine bevorzugte Mietadresse für ältere Menschen in Hilden.    

Demenz-WG „Frieda“  

Gemeinsam mit dem Diakonischen Werk Hilden e.V. haben wir die erste Demenz-WG in Hilden errichtet und damit auf den steigenden Bedarf reagiert. So wird sich die Zahl demenziell erkrankter Menschen laut der Deutschen Alzheimer Gesellschaft bis 2040 verdoppeln. Mit der Frieda wurde eine beispiellose Einrichtung geschaffen, die nicht nur die Angehörigen entlastet, sondern auch eine liebevolle 24-Stunden-Betreuung in architektonisch durchdachten Räumlichkeiten bietet.  

Die gemeinschaftlichen Räume sind untereinander verbunden, jeweils überschau- und einsehbar und weisen mit ca. 403 qm großzügige Platzverhältnisse für Teilhabe in der Wohngemeinschaft aus. Zugleich sind innerhalb dieser gemeinschaftlich nutzbaren Räume auch individuelle Rückzugsmöglichkeiten außerhalb des eigenen Zimmers vorhanden. Die einzelnen Zimmer verfügen über ein Platzangebot von rd. 17 - 25 qm zuzüglich integrierten Bädern.   

Das Gebäude und die Einzelnen Räume sind so konzipiert, dass durch Tageslicht eine größtmögliche Lichtdurchflutung erreicht wird. Die Beleuchtungskörper schaffen eine abgestimmte Erhellung der Räumlichkeiten.  

Dem Wohlbefinden aber auch dem möglichen eingeschränkten Orientierungsvermögen der Mieter wird durch helle und freundliche Farben gedient. Es ist selbstverständlich, dass alle Räume und Ausstattungsgegenstände barrierefrei erreichbar und rollstuhlfahrgerecht sind.  

Die jeweils individuellen sanitären Bereiche und das Pflegebad genügen nicht nur den gesetzlichen und Förderbedingungen. Vielmehr werden neben den somatischen Behinderungen auch Probleme durch geistig-seelische Veränderungsprozesse der Mieter perspektivisch berücksichtigt. Das gilt insbesondere auch für die Ausstattung der Küche. Hier sind nicht nur rollstuhlgerechte Möbel und Geräte vorfindlich, sondern das DW Hilden e.V. legt selbst einen höheren Maßstab an Sicherheit und Komfort für die Menschen mit Demenz an.  

Im Eingangsbereich unmittelbar neben den Gemeinschaftsräumen befindet sich ein ausreichend großer und adäquater Aufzug zum Kellerbereich. Der Keller bietet zusätzliche individuelle wie gemeinschaftliche Lagermöglichkeiten und Raum zur Wäschepflege.  

Auch im gesamten Außenbereich setzen sich die Voraussetzungen für die Sicherheit und das Sicherheitsempfinden der Mieter fort. Das Außengelände wird als begehbarer Sinnesgarten mit unterschiedlicher Struktur, Bepflanzung und Wegegestaltung vorgesehen. Der Garten ermöglicht den Mietern ihrem Bewegungsdrang nachzugehen sowie durch unterschiedliche Anordnung von Sitzplätzen dort individuelle Ruheplätze zu finden oder gemeinschaftlich im Garten zu sitzen.

Pressemitteilungen zu gemeinsamen Projekten

11.04.2012: Nachfrage nach Demenz-WG (RP Online)

10.04.2012: Projekt: Hilden erste Demenz-WG (WZ Wuppertal)

11.02.2012: WG für Demenzkranke entsteht (RP Online)

10.02.2012: Wohngemeinschaft "Frieda" zieht ins Erdgeschoss (WZ Wuppertal)

21.10.2011: Baustart für Demenz-WG (WZ Wuppertal)

Kontakt

ibs Immobilien und Bauträger Service GmbH
Clarenbachweg 2
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Telefon: 02103. 960 88 0
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